GSTC-zertifiziert: Bad Ratzes auf dem Weg zu nachhaltigem Tourismus

Bad Ratzes wurde nach den Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) zertifiziert. Dieses international anerkannte Gütesiegel bestätigt, dass unser Haus die globalen Standards für nachhaltiges Reisen und Tourismus erfüllt – ein Meilenstein, auf den wir besonders stolz sind.

Was ist der GSTC?

Der Global Sustainable Tourism Council® (GSTC®) ist die weltweit führende Instanz für Standards im nachhaltigen Tourismus. Das Logo „GSTC-zertifiziert“ wird nur an Unternehmen vergeben, die von einer unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsstelle geprüft wurden und die GSTC-Kriterien nachweislich erfüllen – ein Qualitätssiegel für geprüfte, glaubwürdige Nachhaltigkeit.

Die vier Säulen der GSTC-Kriterien

Die GSTC-Kriterien gliedern sich in vier Bereiche, die gemeinsam ein ganzheitliches Bild von Nachhaltigkeit ergeben:
  • Nachhaltiges Management
  • Sozioökonomische Auswirkungen
  • Kulturelle Auswirkungen
  • Ökologische Auswirkungen

Warum Bad Ratzes das Siegel erhalten hat

Bad Ratzes erfüllt die von GSTC vorgegebenen Kriterien in allen vier Bereichen und wurde von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle entsprechend geprüft und bestätigt. Die Auszeichnung ist für uns kein Endpunkt, sondern die Bestätigung eines Weges: des verantwortungsvollen Umgangs mit unseren natürlichen Ressourcen, der Wertschätzung für die Region und ihre Kultur sowie der Sorgfalt, mit der wir Gäste, Mitarbeitende und die Umgebung von Bad Ratzes gleichermaßen im Blick behalten. Mit der GSTC-Zertifizierung machen wir sichtbar, was uns wichtig ist: dass Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit für uns untrennbar zusammengehören.
Frau im Wald

Aus den Geschichts­büchern

Auf eine rege und sehr lange Geschichte kann das Bad Ratzes zurückblicken. Urkundlich erwähnt wird es bereits um 1191, Berühmtheit erlangt es ab dem 18. Jahrhundert, als man auf die schwefel- und eisenhaltigen Heilquellen aufmerksam wird. Das künftige Mineral-Wildbad verhilft der Umgebung zu neuer Blüte. Eine nahezu einzigartige Anziehungskraft entwickelt sich und schon bald schmücken namhafte und mittunter auch illustre Künstler, Maler und Literaten die Gästebücher. Einen detaillierteren Einblick in die Historie gewähren wir Ihnen gerne in unserer Hauschronik.

Geschichte vom Hotel

Ein einzigartiger Ort

„… nicht Badewanne und Salon, Tische und Gäste sind es, die mich nach Bad Ratzes geführt haben, sondern die großartige Gottesschöpfung voll des landschaftlichen Zaubers.“ - Vincenz Maria Gredler  

(„Vierzehn Tage in Bad Ratzes – Eine naturgeschichtliche Lokalskizze mit näherer Beschreibung der Fauna“.) 

Nicht nur die landschaftliche Szenerie, sondern auch die Heilquellen haben Bad Ratzes damals zu einen – über die Grenzen hinaus - bekannten Badeort gemacht. Die Eisenquelle befindet sich am heutigen Wege zum Schlernboden, ca. 700 m südwestlich des Bades, die Schwefelquellen ca. 500 m südlich am rechten Ufer des Förtschbaches. Früher wurden die mineralstoffreichen Quellen bei vielen Erkrankungen als Heilmittel eingesetzt. Behandelt wurden Frauenleiden, Rheumatismus, Gicht und Nervenschwäche.

Schöner Ausblick

Fest geknüpfte Familienbande  

„Dieser Ort lebt von seiner ganz eigenen Magie. Damals, wie auch heute. Wann immer mein Blick über die satten und kontrastreichen Farben der Natur nach oben zum darüber wachenden Schlern wandert, weiß ich: Hier bin ich richtig. Das ist mein Zuhause.“ - Petra

50 Jahre lang haben Eva und Waltraud Scherlin ihre Zeit und Muße dem Bad Ratzes gewidmet.

Sie haben an diesem ganz besonderen Ort ein Urlaubszuhause geschaffen, dessen Faszination bis heute ungebrochen ist. Und so wird es für Petra und ihre Familie ganz natürlich, eine fast hundertjährige Hoteltradition mit Leidenschaft fortzusetzen und mit den Augen einer neuen Generation und dem Enthusiasmus von vier jungen Männern, die vielleicht eines Tages ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses schreiben werden, in die Zukunft zu blicken.

300 JAHRE BAD RATZES – AUSZÜGE AUS EINER EPOCHE  


Liebe Gäste, bereits 1723 erhielt ein junger chirurg aus kastelruth namens anton schedler von der damaligen regierung von innsbruck (tirol, österreich) die konzession zum bau eines thermalbades unter nutzung zweier mineralquellen, eine eisenhaltige, die andere schwefelhaltig, am fuße des schlernmassivs auf der einen und der seiser alm auf der anderen seite. in der folge erwirbt der junge arzt die wiese purtschniggl von einem nachbarbauern und fügt sie seinem besitz hinzu. dieses fläche bildet heute den schönen blumenrasen hinter dem hotelkomplex in richtung talschluss. nach und nach wird ein gebäude mit einem kleinen garten und weiters eine kleine kapelle gebaut, damit die gäste an sonn- und feiertagen die messe besuchen können, ohne den langen fussweg nach kastelruth auf sich nehmen zu müssen... weiterlesen

Chronik 300 Jahre Bad Ratzes